Was? Geldbüchse mit niedlichem Büsi.
Warum? Ich wollte das Ding unbedingt haben, damals, als ich es im 99-Cent-Shop gesehen habe.
Wohin? An die Bushaltestelle gelegt mit einem Nimm-mich-mit-Notizzettel drauf.
Was? Geldbüchse mit niedlichem Büsi.
Warum? Ich wollte das Ding unbedingt haben, damals, als ich es im 99-Cent-Shop gesehen habe.
Wohin? An die Bushaltestelle gelegt mit einem Nimm-mich-mit-Notizzettel drauf.
Unser ursprüngliches Ziel war es, in einem Jahr jeden Tag etwas zu entsorgen. Das haben wir nicht geschafft. Stattdessen haben wir das Ziel angepasst und wollten 365 Entsorgungen schaffen. Wir haben dieses Ziel nun erreicht! Manchmal waren es keine materiellen Dinge, manchmal waren es Einstellungen, Gedanken oder ganz einfach Regeln, die entsorgt werden wollten.
Wir werden unser Blog weiterhin nutzen. Denn eins haben wir durch unser Projekt gelernt: Auch nach 365 Entsorgungen gibt es noch unzählige Dinge, die zuviel sind, die im Weg sind, die belasten, die man weitergeben könnte, weil sie ein anderer zur Zeit vielleicht eher braucht. Wir haben gelernt, was für Netzwerke es gibt, wodurch Dinge weitergegeben werden können. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Entsorgen befreit. Es gibt ein gutes Gefühl, Dinge loszulassen. Auch hat sich gezeigt, dass ein Bild eines ans Herz gewachsenen Gegenstands den Gegenstand selber ersetzen kann, dass man das Ding weggeben kann, aber dass es durch das Bild noch da ist. So sind die Entsorgungen manchmal leichter gefallen.
Dass Entsorgen befreit, dass es ein gutes Gefühl gibt, Dinge loszulassen – das gibt zu Denken, in vielerlei Hinsicht. Wir haben oft den Wunsch nach einem einfacheren Leben. Ein Leben mit weniger Dingen, dann aber mit guten Dingen. Das ist ein Lebensstil, eine Philosophie, mit der auch Firmen sehr erfolgreich sind. „Simplicity is the Ultimate Sophistication“ – „Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse“, hieß es in der ersten Broschüre von Apple. Dieser Glückskeks-Spruch spricht in unserer Gesellschaft viele an, so macht das Kaufen und Besitzen dann wieder Spaß.
Der „Minimalismus-Lifestyle“ lässt sich im Internet an spannenden Projekten verfolgen. In den kommenden Monaten wird auf diesem Blog ab und zu ein solches Projekt vorgestellt. Damit soll auch zu eigenen Projekten angeregt werden. Und sei es auch nur das Projekt Fensterbank, damit der Blick auf die schönen Bäume wieder frei wird.
Heute wird doppelt entsorgt.
Was? Freitag-Handtasche Modell Donna.
Warum? Ich habe sie schon über ein Jahr nicht benutzt und es ist schade, dass sie so lange im Keller rumliegen musste. Soll sich jemand an ihr erfreuen und sie in die weite Welt hinaustragen.
Wohin? Auf ricardo kann man sie ersteigern.
Was? IBM Thinkpad R52.
Warum? Hat nach 9 Jahren Einsatz seinen Dienst beendet. Rest in peace und werde zu neuen Thinkpads verbaut, mein guter alter R52!
Wohin? Elektroschrott.
Was? Christbaumschnee.
Warum? Ich habe ein Déjà-vu: Habe ich den schon einmal im Blog entsorgt? Er war jedenfalls immer noch da.
Wohin? Problemstoffsammlung.
Was? Unbenutztes Handtuch von der Seeüberquerung.
Warum? Brauchen wir nicht.
Wohin? TEXAID-Container.
Was? Zwei Bücher.
Warum? Gelesen.
Wohin? An der Bus- und Tramhaltestelle ausgesetzt. Beide wurden mitgenommen.
Was? Souffleusen-Kostüm. Selbstgebastelt aus einem alten Kleid, einem alten Rucksack und Karton.
Warum? Ich war mal an eine Theater-Motto-Party eingeladen, das war mein Kostüm. Seither warte ich vergeblich auf eine weitere Einladung zu einer Theater-Motto-Party.
Wohin? Müll.
Was? Trinkglas aus meiner Kindheit.
Warum? Kaputt.
Wohin? Schweren Herzens in den Müll, nachdem es noch ein Jahr als Vase gedient hat.
Was? Kaffee-Becher. Werbegeschenk.
Warum? Das Ding ist ziemlich hässlich und nervt mich schon lange, im Schrank stehend und verstaubend. Es erinnert mich an meinen Studienbeginn vor gefühlten 30 Jahren. Ich habe ja schon meinen lic.phil. Das Ding kann also weg.
Wohin? Brocki? Will das jemand? Ach nein, ich habs ja schon in den Müll geschmissen!
Was? Flasche von meiner letzten Seeüberquerung.
Warum? Vielleicht als Motivation, damit ich mir eine neue hole? Ich bin dieses Jahr aber nicht fit genug. Noch nicht.
Wohin? Müll.
Was? Eier-Tupperware. Die kleine Schwester des Banana Guard. „Protect your eggs“ sozusagen.
Warum? Wurde in den letzten 6 Jahren nicht benutzt.
Wohin? Müll.